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Einsatzbereiche :

Wir möchten Ihnen zum rationellen Einlöten unserer Verbindungstechnik auch die passende Löttechnologie vorstellen. Wir haben dazu eigene Entwicklungen umgesetzt und daraus eine sehr interessante Lösung umgesetzt. Beim Bügellöten werden Kontaktteile miteinander verlötet. Sehr oft werden Anschlusskontakte auf eine Leiterplatte gelötet. Dabei ist es wichtig, dass die zu verbindenden Materialien eine leicht unterschiedliche Legierung haben. Dadurch entstehen zuverlässige Lötstellen. Vor dem Löten wird eine der beiden Lötflächen mit Flussmittel beschichtet und dann wird das Kontaktteil auf die Lötfläche mit Hilfe der noch kalten Thermode (Lötbügel) gepresst. Nun erfolgt ein kurzzeitiges Aufheizen der Thermode, bis die Schmelztemperatur erreicht wird. Die Verlötung ist erfolgt und nun wird alles sehr schnell wieder abgekühlt. Zum Kühlen wird fast immer Luft eingesetzt.

 

Die Montage

Beim Bügellöten handelt es sich zwar um einen Einzellötprozess, jedoch werden fast immer mehrere Lötverbindungen gleichzeitig hergestellt. Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass das anzulötende Teil immer von der Thermode (Lötbügel) mechanisch nach unten gedrückt und fixiert wird, bevor der Lötvorgang startet. Dadurch können beide Teile sehr gut auf die passende Position gebracht werden.

 

Bisherige Technik

Zum Aufheizen der Thermode wird ein Strom von ca. 150 bis 300 Ampere benötigt. Bei klassischen Systemen, wird dieser Strom mit einem Transformator erzeugt und dann über daumendicke Zuleitungskabel bis zur Thermode geführt. Durch die dicken Zuleitungen werden solche Systeme fast bewegungsuntauglich und bewegen sich maximal in der Hubrichtung nur wenige Millimeter, was aber ausreichend ist, um im Dauereinsatz Kabelbrüche, insbesondere am Thermodenanschluss, zu verursachen.

 

Unser Technik

Wir liefern auch Ströme von bis zu 300 Ampere an die Thermode, jedoch befindet sich bei uns die Thermode unmittelbar hinter einer Leistungselektronik, die aus der 24 Volt/ca. 15 Ampere Zuleitung einen Strom von bis zu 300 Ampere erzeugt. Die 24 Volt Zuleitung ist „sportlich“ dünn und nicht vergleichbar mit den Zuleitungen herkömmlicher Systeme. Das Ganze ist dazu noch in einem ästhetischen Designergehäuse verpackt.

IMS-Anwendung

Aluminiumkern-Leiterplatten zeigen sich beim Anlöten von Anschlüssen genauso, wie später im Einsatz: Sie führen Wärme ab und umso schwieriger ist es, dort etwas anzulöten. Bügellötsysteme sind hier ideal einzusetzen, denn sie bringen genug Energie auf die Lötstellen, um in relativ kurzer Zeit Verbindungen dauerhaft sicher anzulöten. Interessante Anwendungen ergaleitende Aluminiumleiterplatten mit Hochleistungs-LED’s untereinander verbinden wollen. Wir liefern Ihnen auch die passenden Verbindungselemente, um ausreichend hohe Ströme darüber fließen zu lassen.

Praxisbeispiel

Ein Anwendungsbeispiel ist die Produktion von einem Tagfahrlicht mit Hochleistungs-LED’s, die auf kleinen Aluminiumkernplatten bestückt werden und dann untereinander verbunden werden. Die Verbindungstechnik besteht in diesem Fall aus THT-Jumpern mit Bügellötanschlüssen. Die Verlötung erfolgte im Bügellötverfahren:

 

BLG-300

So stellt sich unser Herzstück, der Bügellötgenerator BLG-300, vor. Ihn als Produktionssystem einzusetzen, ist fast schon zu schade, denn sein Design ist einzigartig und wird nur noch von dessen Funktion übertroffen:

Technische Daten:

Spannungsversorgung: 24 Volt DC unstabilisiert

Max. Strom 15 Ampere

Thermodentemperatur: Messung mit PT-100

Ausgangssignale: ???

Temperaturbereich: ???

Druckluft: Erforderlich 6 bar (Öl-und wasserfrei)

Anschlussverbindung: Sub-D (Anschlussschema unten)

Lötzykluszeit: ca. 6-8 Sekunden

Thermodenaufbau

Die Thermoden werden standardmäßig aus Edelstahl gefertigt, Ausführungen aus anderen Metallen wie z.B. Wolfram sind auch möglich. Wir liefern unterschiedlichste Breiten und sehr oft passen wir die Thermoden genau an die Lötanforderung an. Durch ein sehr spezielles Thermodenprofil haben wir eine außergewöhnlich gleichmäßige Aufheizung. In der Thermode integriert ist der Temperaturfühler. Er ist so positioniert, dass er ein möglichst genaues Messergebnis liefert. Der Austausch der Thermode ist relativ einfach. Bei einer Serienproduktion empfehlen wir die Anschaffung eines zweiten Bügelgenerators, dann kann der komplette Bügellötkopf getauscht werden und dieser Wechsel dauert nur ca. 1 Minute, weil alle Anschlüsse steckbar sind. An dem ausgetauschten Kopf können Sie dann ohne Zeitstress und Produktionsunterbrechung einen Thermodenwechsel durchführen.

Der Arbeitszyklus

Durch unsere spezielle Generatortechnik, bei der die hohe Leistung des Lötbügels direkt an der Thermode erzeugt wird, sowie die daran angepasste Steuerelektronik, verfügen wir über ein sehr schnelles und leistungsfähiges System. Nachfolgend haben wir Ihnen ein Arbeitszyklusdiagramm aufgezeichnet, wie es beim Anlöten von Flexbändern auf eine Leiterplatte zum Einsatz kommt. Je nach Anwendungsfall können etwas kürzere oder längere Zykluszeiten entstehen. Durch eigene Versuche und ständige Anpassung der Parameter erhalten Sie die kürzest möglichen Zykluszeiten. Unsere Systeme arbeiten in vielen Fällen im Dreischichtbetrieb, bei dem es dann wirklich um Sekundenbruchteile pro Zyklus geht. Wichtig ist, dass Sie die Abkühlzeit nicht zu tief vorgeben. Das ist die Zeit, die beim Abkühlen erreicht werden muss, bevor der Lötbügel sich wieder von der Lötstelle abhebt.

 

Tischsystem BLS-50

Unser Bügellötsystem BLS-50 ist ein komplettes System zum direkten Einsatz in der laufenden Produktion. Die Bügellötstation hat eine universelle Aufnahme in der Grundplatte, auf der man unterschiedlichste Aufnahmen montieren kann. Wir können Ihnen auch die passende Aufnahmeeinrichtung konstruieren und herstellen. Im einfachsten Fall schicken Sie uns dazu dann einfach die zu verlötenden Teile und wir stellen die passende Konstruktion der passenden Aufnahmeplatte her.

Über die eingebaute Ansteuerelektronik können alle erforderlichen Parameter eingestellt werden. Die Anlage verfügt über eine Zweiknopfbedienung und die gesamte Sicherheitseinrichtung entspricht der aktuellen CE-Norm. Zur Inbetriebnahme benötigen Sie 380 Volt (16A), sowie Druckluft 6 bis 8 bar. Das System besteht aus dem Tischsystem BLS-50 und dem dazugehörigen Netzteil:

Die Bügellötstation BLS-50 kann auf Wunsch auch den Andruckdruck elektronisch überwachen (Typ BLS- 50-D). In diesem Fall sorgt eine präzise Reglung für die Einhaltung der vorgegebenen Solldruckwerte. Diese Sonderfunktion ist wichtig, wenn Sie alle Produktionsparameter ständig überwachen und dokumentieren müssen, oder aber auch in den Fällen, in denen Sie auf sehr empfindlichen Substraten anlöten wollen. Die eingebaute Steuerelektronik ermöglicht die Einstellung folgender Parameter:

 

Fertigungsanlagen

Passend zu unserem Bügelllötkopf fertigen wir in unserer Schwesterfirma, der NE-Sensoric GmbH & Co.KG auch die passenden Fertigungsanlagen. Auch hier liegt der Schwerpunkt immer auf einem möglichst universellen Einsatzbereich. Eine modulare Bauweise spart Konstruktionszeit und verkürzt die Lieferzeiten. Durch den Einsatz eines Industrieroboters kann die Bügellötanlage fast jede Lötaufgabe meistern. Winkelpositionen, versetzte Reihen und andere Lötpositionen sind damit kein Problem. Zum Thermodenwechsel empfehlen wir den kompletten Lötkopf zu tauschen, dann dauert dieser Vorgang weniger als eine Minute. Eine solche Anlage passt sich immer wieder an die neuen Produktionssituationen im Betrieb an.

 

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